Die Politik plant Einsparungen an Sozialleistungen. Das trifft vor allem Menschen mit Behinderung, die dringend auf diese Unterstützung angewiesen sind. Auf Initiative von Mitgliedern des Evangelischen Bundesfachverbands für Teilhabe (BeB) wurde nun die bundesweite Kampagne #nichtamMenschensparen gegen Kürzungen in der Eingliederungshilfe gestartet.
Mit der Kampagne sollen die konkreten Auswirkungen von Leistungskürzungen sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig richtet der BeB klare Lösungsvorschläge an die politischen Verantwortlichen. Statt am Menschen zu sparen, solle Bürokratie abgebaut und Digitalisierung umgesetzt werden. So können Prozesse effizienter gestaltet, Ressourcen sinnvoller eingesetzt und Kosten langfristig gesenkt werden. Denn Leistungen der Eingliederungshilfe sind keine freiwilligen Angebote. Sie sind die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.
Jetzt die Petition des BeB unterschreiben:
www.nichtamMenschensparen.de
Das Bündnis Starker Sozialstaat lädt im Rahmen der Kampagne ein zu einer
- Kundgebung vor dem Landtag in Hannover:
Mittwoch, 24. Juni 2026, von 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr.
Die Forderungen des Bündnisses:
- FINGER WEG von Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Unterhaltsvorschuss!
- FINGER WEG von der Rente!
- FINGER WEG von Gesundheitsversorgung und Pflege!
- FINGER WEG vom Acht-Stunden-Tag!
Auch Einrichtungen der Vielfalter werden an diesem Tag in Hannover sein und gemeinsam mit vielen anderen sozialen Trägern, Verbänden und Organisationen ein klares Zeichen für Solidarität und Menschlichkeit setzen. Wir alle fordern: Nicht am Menschen sparen!
#nichtamMenschensparen
Weitere Infos:
www.nichtamMenschensparen.de
www.landesarmutskonferenz-niedersachsen.de
Transparenzhinweise zu dieser Kampagne unter www.nichtamMenschensparen.de/transparenzhinweise